Tagaktuelle Eindrücke und Erlebnisse bei unserem Hausbau und danach
Nächste Projekt : Wintergarten ;-)



Mittwoch, 18. Dezember 2013

Der Trockenausbau hat begonnen. Am Mittag waren die Profile im Bad schon montiert, ebenso an den Decken im Kinder- und im Gästezimmer.






Auch die Landschaftsbauer sind vor Ort und arbeiten an unserer Eingangstreppe und der Einfahrt.



Dienstag, 17. Dezember 2013

Die all abendliche Baubegehung in der Vollmondnacht ist zu Ende. In unserem Haus herrschen  bei einer Raumtemperatur von etwa 24° C und einer Luftfeuchte von über 80% RH subtropische bis tropische Bedingungen. Der Bautrockner arbeitet auf Hochtouren und hat der Bausubstanz bereits einige Liter an Wasser entzogen. Nach kurzer Querlüftung und Leerung des Kondenswasserbehälters kann das Gerät über Nacht weiter seine Arbeit verrichten. Wenn man bedenkt, dass 1 m³ Luft bei 20° C gerade mal 17 g ( ungefähr 0,017 Liter ) Wasser aufnehmen kann, erscheint es fast unmöglich einen Neubau mit anfangs nahezu 100% RH in angemessener Zeit nur durch Lüften trocken zu bekommen. Mal sehen, ob der Trockner bis Weihnachten schon zu einer deutlichen Senkung der Feuchtigkeit im Haus beitragen kann oder ob wir die Verlängerungswoche buchen müssen....
Die Abflußrinne hinter der Garage ist fertig, weitere Erdkabel für die Beleuchtung der Einfahrt wurden verlegt und auch der Eingangsbereich nimmt langsam Gestalt an.





Und auch abwechselnd Lüften und anschließende maschinelle Bauentfeuchtung brachten am späten Nachmittag Werte um die 50% RH. Über Nacht steigen die Werte erfahrungsgemäß wieder deutlich an. Wir sind gespannt wie sich der Feuchtegehalt der Luft in den nächsten Tagen so verändert, hoffentlich nach unten ;-)






Das Estrichprogramm hat derweil seine erste Hochtemperaturphase durchlaufen, die Vorlauftemperatur wurde heute automatisch um 10° C auf 35° C gesenkt.

Montag, 16. Dezember 2013

Der Landschaftsbauer hat Wort gehalten und wie geplant mit den Arbeiten vor dem Haus begonnen.



Am Abend waren die ersten Granitpalisaden schon gesetzt und die Garage mit Dichtschlämmen gestrichen. Bis zu dieser Höhe wird später aufgefüllt.





Morgen bekommen wir unseren Bautrockner, leider ist nur der kleinere Bruder verfügbar, aber mit immerhin noch 80 Liter pro Tag Entfeuchtungsleistung bei optimalen Bedingungen wohl ausreichend. Auf Grund des fantastischen Wetters heute konnten wir die Luftfeuchtigkeit im Haus durch Lüften und Ventilatoreinsatz zeitweise auf rund 45% RH absenken.



Mal sehen was der Hygrometer morgen früh wieder für Werte uns anzeigt.
Neue Woche, neues Glück. Mal sehen ob sich an unserer Baustelle in diesem Jahr noch etwas bewegt. Der Landschaftsbauer wollte auf alle Fälle noch mit dem Eingangsbereich beginnen, die Wetterprognosen sehen ja ganz gut aus. Wir lassen uns überraschen.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Die Wärmepumpe läuft weiter einwandfrei und hat bisher knapp 950 kWh an Strom verbraucht, so grob über den Daumen etwa 50 kWh pro Tag. Im Haus fühlt man sich wie in einem tropischen Gewächshaus, denn heute hatte die Heizung das erste Mal so richtig Dampf.


Die Fehlermeldungen treten nur noch sporadisch auf, beeinflussen das Heizverhalten jedoch nicht. Und heute sind ja die optimalen Witterungsbedingungen um ein paar mal ordentlich durchzulüften. Nächste Woche werden wir wohl zusätzlich noch einen Bautrockner vom Typ Trotec TTK 800 in Verbindung mit einem Hochleistungsventilator einsetzen. Mit einer Entfeuchtungsleistung von bis zu 150 Liter pro Tag wird der Bau schneller trocken und erspart so zusätzlichen Heizbedarf in den nächsten Jahren. Mietpreis und Strom muss man halt in Kauf nehmen, ist aber überschaubar.
Wir wünschen allen Lesern einen schönen 3. Advent.


Freitag, 13. Dezember 2013

Schon über 40000 Seitenaufrufe, wow...
Auch der Heizungsfehler wurde beseitigt, sie läuft jetzt tadellos. Weiterhin wurde das Ventil in der Wasserleitung ausgetauscht und die Abtropf- und Überlaufleitungen der Heizung montiert. Ein kurzes Stoßlüften brachte zudem nochmal frische Luft in unsere Bude.



Zum Glück haben wir keinen gravierenden Defekt an der Wärmepumpe. Nach Rücksprache mit dem Heizungsbauer und Rotex können solche Fehlermeldungen durchaus mal während des Estrichprogrammes mit ungewöhnlichen Vor- und Rücklauftemperaturen auftreten. Im Laufe des Tages wird deshalb eine Leistungsanpassung der Umwälzpumpe durchgeführt, danach sollte der Fehler nicht mehr auftauchen. In diesem Zusammenhang wird auch noch unser leicht undichtes KFR Ventil ausgetauscht.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

So, die Nachtschicht des Bauherrn ist vorbei. Nachdem das Haus nochmal ordentlich durchgelüftet wurde, die Feuchte sich auf knapp unter 70 %RH eingependelt hat und besagter Fehler E 9031 "nur" zweimal aufgetreten ist, freut sich der Herr des Hauses auf sein Bett. Alles weitere wird im Laufe des Tages geklärt. Und das alles, am Freitag, den 13. ...
Nach Lüften und erneutem Aufheizen des Hauses ist die Luftfeuchte zum Abend hin nochmal deutlich angestiegen. Die Werte bewegen sich zwischen 70 und 85 %RH. Wir sind am Überlegen uns mal einen Profi-Bautrockner für eine Woche auszuleihen. Mal abwarten wie gut wir die Feuchtigkeit mit mehrmaligem Stoßlüften täglich aus dem Haus raus bekommen., danach entscheiden wir uns.
Und auch unser Problemkind Wärmepumpe meldete sich mal wieder zu Wort. Mitten im Betrieb erschien wie aus dem Nichts folgende Fehlermeldung in leuchtendem Rot :


Laut Betriebsanleitung sollen wir mal wieder den Rotex Heizungsfachmann kontaktieren. Damit kennen wir uns ja mittlerweile bestens aus. Telefonnummer und E-Mail-Adresse können wir schon nachts im Schlaf aufsagen. Irgendwie scheinen wir an einem Feldversuch für neue Rotex-Wärmepumpen teilzunehmen ohne es zu wissen. Nach ca. 5 Minuten war der Fehler dann so plötzlich, wie er gekommen ist, wieder verschwunden und die Anlage lief ganz normal weiter. Sehr seltsam. Mal sehen was unser Heizungsbauer morgen dazu sagen wird. Im Laufe des späteren Abends werden wir auf alle Fälle die Heizung nochmals kontrollieren.
Die Heizung läuft immer noch :-) Ebenso der Strom zähler :-( Bisher haben wir rund 750 kWh Wärmepumpenstrom verbraten. Aber anscheinend wurden nun die richtigen Einstellungen gefunden. So kann der Bau endlich austrocknen. Apropos Austrocknen. Eine Messung der Luftfeuchtigkeit im Haus ergab Werte von 57 - 64 %RH bei knapp 19° C Raumtemperatur, eigentlich schon ganz passabel, allerdings war der Bau am Morgen ordentlich durchgelüftet worden, wodurch die Werte etwas geschönt wurden.

Obergeschoß

Erdgeschoß

Keller

Und auch unsere Terrasse ist mittlerweile fast fertig, lediglich ein paar schwarze Kontursteine und ein paar Ecken fehlen noch.


Sie läuft... und macht warm ;-)

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Wärmepumpe, die was weiß ich wie Vielte.... Die Herren von Rotex haben die Anlage grundlegend neu eingestellt, da sie völlig falsch eingerichtet war ??? Sehr kurios, diese Prozedur wurde nun schon das dritte Mal durchgeführt. Heute Abend lief sie auf jeden Fall mal wieder ordnungsgemäß. Den Estrich wird es freuen, wenn er endlich mal die Wärme abbekommt, die er verdient hat. Naja mal sehen wie sich das die nächsten Tage so entwickeln werden, noch haben wir den Glauben nicht ganz verloren. Gleich morgen früh werden wir uns vor Ort nochmal ein Bild von den Arbeiten machen.
Leider gehen die Probleme mit der Heizung in die nächste Runde. Nun muss schon der Bauherr regulierend eingreifen. Am besten lassen wir uns im Heizungskeller häuslich nieder um die Anlage 24 Stunden am Tag zu überwachen !!! Mal sehen ob zwei weitere Rotexmitarbeiter heute Mittag hier irgendwas bewegen können.
Aber es gibt auch Lichtblicke. Die Arbeiten an der Terrasse nehmen langsam richtig Gestalt an.



Dienstag, 10. Dezember 2013

Am Abend war dann nochmal der Rotex-Techniker vor Ort und hat den defekten Sensor ausgetauscht. Weiterhin hat er den Außenfühler RoCon OT1 montiert, denn auch ohne diesen läuft die Anlage nicht richtig. Das hat man auch heute über den Tag gemerkt, die Temperatur im Haus war wieder deutlich abgesunken. Auf Grund einer etwas seltsam programmierten Steuerung schaltet sich der Wärmepumpenbetrieb bei einer Speichertemperatur kleiner 30 Grad und gleichzeitiger Außentemperatur kleiner 12 Grad zum Schutz des Außengerätes ab. Dies scheint bei uns letzte Nacht passiert zu sein. Der Speicher wurde dann heute Abend nochmal manuell auf 45 Grad aufgeheizt, jetzt läuft die Kiste wieder. Laut Aussage des Technikers sollte dies mit Außenfühler nicht mehr vorkommen. Warten wir es ab.
Die Pflasterarbeiten sind heute recht gut voran geschritten. Mittlerweile kann man das spätere Aussehen schon ganz gut erahnen.



Montag, 9. Dezember 2013

Der genaue Absteckplan für unsere Terrasse ist gekommen. Nachdem ein paar Details noch zu klären waren, kann es vermutlich morgen schon mit den Pflasterarbeiten losgehen. Wir sind mehr als gespannt.


Weiterhin hat am Mittag der Fliesenleger mit seinen Vorarbeiten begonnen. Die Wände in den Sanitärbereichen wurden vorgrundiert und die Ytong-Platten für die Abmauerungen angeliefert. Optimal ist auch das herrliche Herbstwetter, so kann unsere Bude ordentlich durchlüften. Auch ein paar Kleinigkeiten wie Erdkabel verlegen oder Regenfallrohr anpassen konnten auf Grund der freundlichen Witterung noch problemlos durchgeführt werden. Weiterhin konnten wir einen richtigen Schnapp mit unserer benötigten Kleinhebeanlage für die Waschküche landen - ebay sei dank. Da wir auf Grund des Felsens die Abwasserleitungen nicht unter der Bodenplatte verlegen konnten und diese unterhalb der Kellerdecke verlaufen, benötigen wir für die Waschküche ein solches Teil. Entschieden haben wir uns für eine Zehnder SWH 100 mit zusätzlichem Waschmaschinenstopp. Beide Teile wurden neu und orginalverpackt für etwas mehr als die Hälfte des regulären Preises ersteigert. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch bei einem guten Freund für die quasi kostenlose Überlassung seines Baustromkastens während der Rohbauphase. Da tun die etwa 80 kWh Wärmepumpenstrom pro Tag während des Estrichprogramms nicht ganz so weh ;-)

Freitag, 6. Dezember 2013

Da der Bauherr sowieso keine Ruhe finden konnte, führte ihn der Weg am späten Nikolausabend nochmals zur Baustelle um die Heizung zu kontrollieren. Kein großes Problem bei nur wenigen Minuten Fußmarsch. Und siehe da, das Haus war schon relativ warm und die Wärmepumpe schnurrte bei über 20 Grad Vorlauf wie ein Kätzchen. Warum nicht gleich so, das hätte uns sicherlich ein paar graue Haare ersparen können. Jetzt kann man endlich mal beruhigt schlafen.
Heute Abend dann das volle Programm an Heizungsmonteuren und einem Techniker von Rotex. Der Fehler wurde zumindest erkannt. In unserer Anlage ist leider ein serienmäßig defekter Sensor für den Wasserdruck verbaut. Dadurch hat die Heizung das Heizen eingestellt. Der defekte Fühler wird im Laufe der nächsten Woche ausgetauscht. Damit die Heizung trotzdem funktioniert, wurde die Anlage überlistet, ein Reset durchgeführt und das Estrichprogramm neu gestartet. Innerhalb kürzester Zeit ist die Vorlauftemperatur danach deutlich gestiegen. Wir hoffen das bleibt auch so und unsere Bude wird endlich mal warm.
Die Probleme mit der Heizung gehen weiter. Innentemperatur im Haus heute Morgen 4 Grad. Wir sind gespannt wann das Estrichprogramm mal ordentlich ins Laufen kommt. Derweil kann man schon mal im Groben Einfahrt und Terrasse erkennen.




Donnerstag, 5. Dezember 2013

Irgendwas scheint mit der Wärmepumpe doch nicht zu stimmen. Die Temperatur im Haus ist wieder ein wenig abgesunken.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Die Außenarbeiten an Terrasse und Einfahrt gehen weiter. Hoffentlich spielt das Wetter noch ein paar Tage mit.





Mittlerweile hat auch die steigende Temperatur der Heizung unser Haus in eine Tropfsteinhöhle verwandelt. Deshalb heißt es in den nächsten Tagen Lüften, Lüften, Lüften.
Und auch die Stadtwerke waren vor Ort und haben unseren Baustrom abgeklemmt. Nun warten wir mal auf die Abschlußrechnung. 
Die Änderungen an der Heizungsanlage haben was bewirkt, immerhin hatten wir heute morgen schon fast 10 Grad Estrichtemperatur. Mehr war auch nicht zu erwarten. Allerdings hatten wir auch schon die erste Fehlermeldung auf dem Display. In fett und rot leuchtet der Fehler E 8005, fehlender Wasserdruck :-(
Der Heizungsbauer wurde umgehend informiert. Anscheinend ist noch etwas Luft im System, aber dies sollte kein größeres Problem darstellen und hoffentlich schnell behoben sein. To be continued......


Dienstag, 3. Dezember 2013

In eigener Sache : Da die Kommentarfunktion von einigen anonymen Schreiberlingen  leider mehrfach missbraucht wurde, werden wir zukünftig diese erst nach Überprüfung veröffentlichen oder einfach löschen. Gibt euch zu erkennen, dann weiß jeder wo er dran ist.
Um 7:30 Uhr betrug die Temperatur in unserem Haus gerade mal 4 Grad. Irgendwie schon witzig, in unserem Kühlschrank sind 5 Grad. Zwar funktioniert eine Wärmepumpe fast wie ein Kühlschrank, aber so haben wir uns das nicht vorgestellt ;-)
Die Wärmepumpe läuft jetzt seit Donnerstag und hat 250 kWh Strom verbraucht, fragt sich nur für was. Ich bin mal gespannt wie der SHK-Fachmann mir das heute Mittag zu erklären versucht. Wir finden das einfach nur ärgerlich. Aber nun hat unser Heizungsbauer zusammen mit einem Außendienstmitarbeiter von Rotex, der zufällig in der Nähe war, ein paar Parameter geändert und den Durchfluss etwas reduziert. Nun sollte sich unser Estrich langsam erwärmen, wir sollen es im Auge behalten. 
Zwischenzeitlich hat auch der Landschaftsbauer mit den Arbeiten an unserer Terrasse begonnen.




Leider haben die geänderten Einstellungen der Wärmepumpe zu keinem verbesserten Resultat geführt. Sollte sich auch bis morgen früh nichts geändert haben, werden wir direkt den Heizungsbauer informieren, damit umgehend dieser gravierende Mangel beseitigt wird.

Montag, 2. Dezember 2013

Die Wärmepumpe zieht doch ganz schön Strom, in 4 Tagen schon über 200 kWh. Leider kann man im Haus immer noch keine Wärme spüren, aber das wird sich wohl die nächsten Tage ändern - hoffentlich - und unsere Hütte kann mal ordentlich austrocknen. Zudem haben die Wetterfrösche ja richtig frostige Temperaturen vorausgesagt. Auch unsere Bauleiterin war heute vor Ort und hat sich die " Problemfälle " nochmals genau angesehen und dokumentiert. Wir denken, dass hier mit Sicherheit für schnelle Abhilfe gesorgt werden kann.
Und am Abend war der Bauherr völlig platt. In einer halben Spätschicht wurde der restliche Sand und Schotter hinter der Garage verteilt, fast 3 m³ immerhin, und das per Handbagger. Da hat man sich mit Sicherheit das ein oder andere kühle Ur-Pils verdient. So haben wir wenigstens schon mal eine saubere und halbwegs ebene Fläche ohne Matsch und Schlamm. Spätestens im Frühjahr geht es hier weiter mit Überdachung und Terrassenplatten. Das restliche Material kann der Landschaftsbauer morgen verwurschteln, denn er will mit den Arbeiten an den Außenanlagen beginnen. Wir sind gespannt und hoffen dass vor dem großen Wintereinbruch hier noch einiges geht.



Sonntag, 1. Dezember 2013